Montag, 12. September 2016

Von Rabenmüttern und anderen Nebelkrähen 12 .0

oder Mütter wie wir


Wir sind frech, wild und wunderbar und das Wichtigste : Wir lassen uns nicht unterkriegen.

Mütter wie wir, das sind Frauen, die mitten in ihrem Leben stehen. Mit einem weinenden Auge über die längst vergangenen Babyjahre, die schlaflosen Nächte, das erste Wort, das erste Lächeln ... Ja, war das aufregend und schön. All das Unbekannte und das große Rätsel über das schreiende Kind. Die Hilflosigkeit mit der wir Babybücher und Erziehungsratgeber wälzten.
Tage, an denen wir unsere Mütter und Freundinnen anriefen und um Rat fragten, wie und ob und wann man den ersten Brei geben sollte. Wie und ob wir Zufüttern sollten. Ob die Flasche zu warm, der Brei zu kalt und die Windel zu eng sei. 
All das waren Dinge, die uns beschäftigten und bei denen wir uns viel zu oft erhofft haben,
DIE richtige Antwort zu bekommen auf die grundlegende Frage:

Mach ich das richtig?

Oft erscheint es einem, als wisse Jeder besser was dein Kind bräuchte, nur eben DU nicht.

Mutter sein, das lässt einen Zweifeln und Verzweifeln.

Aber HEY! Hand aufs Herz:

Was uns nicht  umbringt, macht uns doch stärker.

Und wer hat nicht schon einen dieser legendären Momente erlebt, in denen der Spross in voller Lautstärke eine umstehende Person als Hexe, dicke Frau oder komischen Mann betitelte?!

Wer von uns hatte nicht schon, mit einem hochroten Kopf, ein schreiendes Kind unterm Arm während er an der Kasse den Einkaufswagen ein-und ausräumte....

Oder wessen Hintern dürfte nicht schon die ganze Welt bestaunen, weil das Lieblingskind meinte unter Mamas Rock sei das weltbeste Versteck aller Zeiten....

Also lässt sich doch verallgemeinert sagen, wir Mamas, wir haben echt ein dickes Fell bekommen
Und NEIN - ich meine nicht unser Beinfell :-D

Irgendwann kommt nämlich die Zeit in der wir in Seelenruhe das wutentbrannte Kind uns untern Arm klemmen und es uns Schnurz ist, was die Anderen gerade denken.

Irgendwann sind die Abende, an denen wir im Pikachu Kostüm auf der Terasse sitzen und Sekt mit Likör trinken und wir uns selbst für überhaupt nicht peinlich halten, sondern LUSTIG.

Irgendwann sind die Nächte, wenn wir ausgehen und man die Musik unserer Jugend spielt, wir wie die Irren aufspringen, Tanzen und Schreien und uns alle Minimalismustanzenden* Mädchen entgeistert ansehen und sich fremdschämen.

*MinimalismusTanz beschreibt einen Tanzstil bei dem man sich nur von dem Linken aufs Rechte Bein wippend bewegt und die Arme leicht anwinkelt. Die Kunst dabei ist einen starren Gesichtsausdruck zu halten, gekrönt von einem DuckFace Mund :-)

Mama sein, das ist eine Stufe im Leben, die man erreicht und es einem  Alles egal wird.
Vorallem, was die anderen denken.

Mama sein, das ist klarer Charakterluxus, den man sich erstmal leisten muss...

Das schönste am Mama sein für mich? 

Ja natürlich, meine Kinder, aber doch in erster Linie, dass ich meine Grenzen erfahren habe
und gelernt habe, wie stark ich bin und am meisten, dass ich mich dadurch selbst
neu entdeckt und lieben gelernt habe.

Noch schöner? Diese Erkenntnis mit jenen Menschen teilen,
die genauso ticken wie Du.

Danke an euch Beide für die schöne Zeit in der Schweiz .

<3-lichst DanniHanni

Kommentare:

  1. Ihr drei süßen! Wirklich unglaublich treffend! Ich hätte ja bei euren Sektabenden gerne mal Mäuschen gespielt und mit euch getanzt, ihr seid drei tolle Mamas, so wie alle anderen da draußen auch. Unperfekt, bekleckert aber voller Liebe... und ja... manchmal ist es dann wirklich egal, eure Adejoca (Maria)

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hach du bist ja süß.
      Mäuschen spielen... nee wenn dann mitmachen :) das ist strengstens erlaubt ...

      Danke für deine lieben Worte.

      Löschen
    2. Wenn ihr doch nicht so weit weg wärt... Aber vielleicht ergibt es sich ja mal. Würde mich freuen! 😁

      Löschen

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...