Montag, 26. Mai 2014

Gut und günstig: Anleitung für Waschmittel

Das Vollwaschweib :-)

Immer wieder beschäftige ich mich mit der Frage, was ich in meinem Alttag anders oder "besser" machen kann. Um Kosten und auch Müll zu sparen, habe ich mich nun entschieden mein Waschmittel selbst herzustellen. Wie das funktioniert, zeige ich euch in der nun folgenden Anleitung:

Was ihr braucht


  • Soda oder Natron (bekommt man z.B. in Papierpäkchen)
  • Gallseife (ohne Glycerin und ohne Edta) / oder Kernseife
  • Raspel und Schüssel + großer Topf (oder Töpfe)


Grundrezept: 15 Gramm Seife auf 340ml Wasser + 2 Eßlöffel Soda/ Natron

 - ich habe nun einfach alle Werte mal 6 genommen um auf das ungefähre Gewicht eines Seifenstückes von 100 Gramm zu kommen.
Bei mir sind das dann 100 Gramm Seife auf 2 Liter Wasser - (grob gerundet)

Rezept:

1.)
15g Seife (geraspelt) mit 340ml heißem Wasser verrühren  (Schneebesen)
-eine Stunde ruhen lassen


2.)
340ml heißes Wasser hinzugeben, verrühren und die zwei Eßlöffel Natron / Soda
- eine Stunde ruhen lassen

3.)
340ml heißes Wasser hinzugeben, verrühren
- eine Stunde ruhen lassen


4.)
340ml heißes Wasser hinzugeben, verrühren
- in Glasflaschen abfüllen

Dosierempfehlung: 1-2 Kappen pro Waschgang

Tip:

Nach Belieben kann man auch Ätherische Öle hinzugeben.









Kostenkalkulation 

2 Stück Seife a 100 Gramm :  pro Stück ,-99 Cent
1/2 Päkchen Soda : pro Paket 3,99 Euro

Fazit: 16 Liter haben mich ungefähr 4,- Euro gekostet


(Wenn Jemand noch andere abgewandelte Rezepte für das Waschmittel kennt, wäre ich um Anregungen dankbar)

DanniHanni


Nachtrag:

Eben noch einen Tip für ein noch sparsameres Rezept bekommen und zwar von diesem Blog:


Mittwoch, 21. Mai 2014

Kostenlose Anleitung für ein Windelmäppchen

Bei Andrea gibt es heute einen Gastbeitrag  (klick) meinerseits.

Dort findet ihr heute die Anleitung für ein Windelmäppchen und an allen anderen Tagen Posts über ihr Familienleben mit der kleinen Raupe.


Dienstag, 13. Mai 2014

Buchempfehlung



Rezension „Häkel + Stricken durch das Jahr“

40 nordisch zeitlose Modelle für Frühjahr, Sommer, Herbst und Winter

Ganz unverhofft, bekam ich dieses Buch zur Rezension angeboten. Da ich alle Arten des Selbermachens liebe, habe ich natürlich dankend angenommen.
Das Buch zeigt je 10 verschiedene, schlicht gehaltene, Modelle je Jahreszeit. Das Besondere ist, dass es eine Kombination aus Häkeln und Stricken ist. Natürlich muss man sich als Kreative, nicht an diese Schlichtheit halten, wenn man es dann doch lieber pompös liebt, so kann man z. Bsp. Einen schlichten Pullover mit einer, im Buch beschriebenen, Häkelblumenapplikation verschönern.
Irgendwie finde ich es immer ein klein wenig frustrierend, wenn ich eine DIY-Anleitung sehe und das fertige Teil ist mit 100 Accessoires überladen. Da habe ich das Gefühl, ich hätte keinen eigenen Gestaltungsspielraum, das ist hier eben mal nicht der Fall.
Mich lockt an einem Projekt ja vor allem das Material. Also schöne Stoffe oder Wolle. Die gezeigten Modelle werden größtenteils in Naturfarben präsentiert, was mir persönlich sehr gut gefällt. Gerade das Titelmodell hat es mir angetan. Es ist eine gehäkelte Kapuzenjacke.
Leider fehlt eine Größentabelle komplett, sodass ich jetzt schätzen müsste, welche Größe ich stricken sollte. Es werden auch nur pro Modell zwei, teils drei, Größen beschrieben (die dann aber mit Länge und Breite angegeben werden). Mir war das dann doch zu vage, ob der Pulli dann auch tatsächlich für mich passen würde, denn ich bin passformtechnisch dann doch recht heikel. Ich schätze, geübte Strickerinnen und Häklerinnen, könnten schnell ihre eigene Größe auch in einer anderen Wolle umsetzen, für mich als Anfängerin zog es dann doch lieber zu den größenunabhängigen Accessoires.
Es ist zwar nun etwas widersprüchlich, aber ich häkelte dann den Poncho für meine Tochter. Also dann doch überhaupt nicht an den Größen orientiert. Noch bin ich nicht fertig, aber bis zum Herbst wird das klappen.
Das Buch ist sehr schlicht und übersichtlich gehalten.  Alle Abkürzungen lassen sich in einem Glossar nachlesen. Einige Teile lassen sich auch als komplette Einsteigerin umsetzen, andere wiederum wären nun eher etwas für diejenigen, die das Nadelschwingen schon etwas geübt haben.
Es juckt mir in den Fingern ein paar mehr Modelle nachzuarbeiten, vor allem, weil einem selbst noch so viel Gestaltung überlassen wird und man nicht mit komplett verzierten Stücken überrannt wird. 

AnniNanni





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